Die elementare Mattführung ist der allerletzte Teil eines Spiels und gehört zum Grundwissen das jeder Schachspieler im Schlaf beherrschen sollte.
Konkret geht es dabei einen Gegner der nur noch über seinen König verfügt Matt zu setzen.


Wie wir bereits gelernt haben ist dies nicht in allen Situationen möglich.

Verbleibt uns neben dem König nur noch eine Leichtfigur endet die Partie immer Remis.

Auch mit König und 2 Springern können wir Matt nicht erzwingen und nur theoretisch durch Hilfe des Gegners gewinnen.

Sind wir unachtsam kann dies zu einer Pattsituation führen und das Spiel endet Remis.

Grundsätzlich ist zu sagen dass wir bei den elementaren Mattführungen niemals ein Matt in der Brettmitte anstreben können. Hierzu müssten wir 9 Felder beherrschen was in Anbetracht der reduzierten Figurenanzahl schlichtweg unmöglich ist. Es ist immer unser Ziel den gegnerischen König an den Rand bzw. in eine Ecke zu treiben bevor wir Matt setzen können.

Matt mit König und Turm
Mit König und Turm kann ein Gegner in maximal 16 Zügen mattgesetzt werden.
Hierzu müssen wir den gegnerischen König zuerst an den Brettrand treiben und ihm dann vor dem entscheidenden Schachgebot des Turms mit dem König den Fluchtweg absperren.





Matt mit König und Dame
Das Matt mit König und Dame stellt eine der einfachsten Mattführungen dar und ist je nach Ausgangslage in maximal 10 Zügen zu erreichen.
Es wird grundsätzlich dieselbe Methode wie in der Variante mit Turm angewandt jedoch müssen wir darauf achten keine Pattstellung herbeizuführen.


Matt mit König und 2 Türmen
Verfügt man über 2 türme reicht es aus den gegnerischen König durch abwechselnde Schachgebote an den Brettrand zu treiben wo er schließlich Mattgesetzt wird. Der König muss in dieser Variante keine aktive Rolle einnehmen.