Die ELO Wertung ist ein System zur Bestimmung der Spielstärke.

Es wurde 1960 vom ungarischen Physiker und Statistiker Arpad Elo entwickelt und 1970 von der FIDE übernommen wodurch es heute als weltweit verbreiteter Standard gilt.


Das auf Statistik und Wahrscheinlichkeit basierende System erlaubt es für Spieler aufgrund ihrer bisherigen Ergebnisse eine ELO Zahl (offiziell auch FIDE Rating) zu berechnen die ihre aktuelle Spielstärke widerspiegelt.


Für Änderungen der ELO Zahl wird neben dem tatsächlichen Spielergebnis auch die Wahrscheinlichkeit dieses Ergebnisses betrachtet.


Spielt zum Beispiel ein starker Spieler mit einer sehr hohen ELO Zahl gegen einen schwachen Spieler mit einer sehr niedrigen ELO Zahl ist es statistisch sehr wahrscheinlich dass der starke Spieler die Partie gewinnen wird.


Tritt dieser Fall ein wird sich die Spielstärke beider Spieler nur geringfügig ändern. Der starke Spieler bekommt einige ELO Punkte gutgeschrieben und dem schwächeren werden einige abgezogen.

Je unwahrscheinlicher ein Ergebnis ist desto grösser wird die Veränderung der ELO Zahlen ausfallen.


Gelingt es dem schwächeren Spieler die Partie Remis zu halten wird er einige Punkte gewinnen während der stärkere Spieler einige Punkte verlieren wird.


Gewinnt der schwächere Spieler wird er sich neben dem Sieg auch über eine deutliche Erhöhung seiner ELO Zahl freuen können während die Spielstärke des anderen entsprechend nach unten angepasst wird.